20.10.10: Ilka von Boeselager bei der Agentur für Arbeit
Pressemitteilung der Agentur für Arbeit, Bonn
Ilka von Boeselager, Mitglied des Landtages NRW, folgte am Mittwoch (20. Oktober) einer Einladung der Leiterin der Agentur für Arbeit Bonn/Rhein-Sieg Marita Schmickler-Herriger zu einem erneuten Informations- und Gedankenaustausch über aktuelle arbeitsmarktpolitische Themen. Beide betonten die hohe Qualität der Zusammentreffen, die schon über viele Jahre erfolgreich stattfinden.
Inhalt des einstündigen, vertrauensvoll geführten Gespräches war unter anderem die Situation am Arbeits- und Ausbildungsmarkt der Region Bonn/Rhein-Sieg vor dem Hintergrund des saisonalen und konjunkturellen Wirtschaftsaufschwungs. Beide Gesprächspartnerinnen stimmten überein, dass die starke Wirtschaftsbelebung im Herbst zunächst noch weiter anhalten wird.
„Ich freue mich, dass die Region Bonn/Rhein-Sieg nach der Wirtschaftskrise im vergangenen Jahr derzeit so gut aufgestellt ist. Das zeigt sich an der niedrigen Arbeitslosenquote und der guten Entwicklung des Ausbildungsmarktes. Jetzt gilt es, alle Kräfte so zu mobilisieren, dass die heimische Wirtschaft dauerhaft gestärkt wird", erklärte von Boeselager.
Im September sank die Arbeitslosenquote kräftig auf 6,1 Prozent. Auch die Zahl der gemeldeten Stellen hat weiter zugenommen. Am Ausbildungsmarkt ist eine ähnlich gute Entwicklung zu beobachten. Nur wenige Bewerber blieben zum Ende des Ausbildungsjahres 2009/10 unversorgt. Bei diesen wird in Konsensgesprächen versucht, noch einen geeigneten Ausbildungsplatz zu finden.
Auch das regionale Übergangsmanagement wurde zwischen Schmickler-Herriger und von Boeselager thematisiert. Das Projekt richtet sich an Jugendliche, die an der Schwelle zwischen Schule und Beruf stehen. Es bietet aktive Orientierungshilfe beispielsweise in Gestalt eines Kompetenzchecks, des Berufswahlpasses sowie personal durch die Berufseinstiegsbegleiter an den Schulen. „Mit dem Übergangsmanagement möchte wir präventive Arbeitsmarktpolitik betreiben, damit die Jugendlichen noch zu Schulzeiten ihren Start ins Berufsleben in die Hand nehmen", so Schmickler-Herriger.
Weiterer Gesprächsgegenstand war die Umsetzung des Sozialgesetzbuches II (SGB II). Im Rhein-Sieg-Kreis wird am 28. Oktober über die Zukunft der Arge entschieden. Dabei geht es darum, ob der Kreis die Option beantragen oder ob weiterhin eine Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit stattfinden wird.



