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Ilka von Boeselager: Ausbau der L 182 zwischen Swisttal-Heimerzheim und Bornheim-Brenig wird immer mehr zur gefährlichen Posse

09.12.2015. Der sehnlich erwartete Ausbau der L 182 zwischen Bornheim-Brenig und Swisttal-Heimerzheim, Dützhöfe, wird sich weiter deutlich verzögern. Das teilt die Landtagsabgeordnete Ilka von Boeselager nach Rücksprache mit dem Landesbetrieb Straßenbau NRW mit. Demnach sollen im Regierungsbezirk Köln andere Straßenbauvorhaben mit gleicher Dringlichkeitsstufe anhaltend bevorzugt werden. Trotz einer kontinuierlich hohen Qualifizierung mit dem Prio-Rang 1 durch den Regionalrat wurde der Ausbau der L 182 auch schon in den vergangenen Jahren – zum Teil unvermutet – zurückgesetzt.

„Dabei ist der akute Instandsetzungsbedarf entlang der L 182 unbestritten, seitens der Entscheidungsträger gibt es dazu fast inflationäre Lippenbekenntnisse“, ärgert sich Ilka von Boeselager: „Nun teilt mir der Landesbetrieb mit, dass der Ausbau der L 182 zwischen Brenig und den Heimerzheimer Dützhöfen weiter warten muss – bei gleichbleibender Mittelverfügbarkeit mindestens bis zum Haushaltsjahr 2018. Als Grund wird abermals die Bindung der verfügbaren Haushaltsmittel durch andere priorisierte Maßnahmen benannt: dieses Mal die L 300 im Bereich Wesseling mit der Entwässerung ‚Urfeld‘.“

Ilka von Boeselager setzt sich seit vielen Jahren für die Instandsetzung der L 182 ein. Zwischen der Ortschaft Heimerzheim und den in Richtung Brenig gelegenen Dützhöfen wurde ein erstes Teilstück im Jahr 2012 ausgebaut. Trotz anderslautender Bekundungen und Zeitpläne steht der darüber hinausgehende Ausbau vom Oberen Dützhof nach Brenig nun aber weiter aus. Daran geknüpft wird in planerischer Folge auch der Umbau des Knotenpunktes der L 182 mit der Kreisstraße K3 bei Müggenhausen. Gegenüber dem Ausbau zwischen den Dützhöfen und Brenig gehört er über die Jahre hinweg mit einer zweitrangigen Priorität zum Planungshorizont für die L 182.

Für Ilka von Boeselager muss der Ausbau der L 182 nun „ohne Wenn und Aber“ den nächstmöglichen Vorrang erhalten: „Dazu stehen der Landesbetrieb und alle Entscheidungsträger in unbedingter Verantwortung. Angesichts der Historie und der Bedeutung der L 182 als zentrale Trasse zu den Autobahnen – mit mehr als 11.000 Fahrzeugen am Tag – wird die Auseinandersetzung um den Ausbau immer mehr zur Posse. Das ist nicht nur unwürdig. Vielmehr ist der desolate Bereich der Straßenführung für viele Verkehrsteilnehmer unausgesetzt eine große Gefährdung.“

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