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Ilka von Boeselager: Wilde Müllverkippung unterbinden

Natur und Anwohner schützen

 

20.04.2016. Die Landtagsabgeordnete Ilka von Boeselager sieht die Gemeinde Swisttal und die Polizei in der Verantwortung, „ein Maßnahmenpaket“ gegen das „wilde“ Ablagern von Müll in der Natur zu beschließen: „Es sind bessere Vorkehrungen notwendig, und Menschen, die ihren Müll einfach in der Landschaft entsorgen, müssen dafür ernstlich zur Rechenschaft gezogen werden. Es kann nicht angehen, dass engagierte Bürgerinnen und Bürger vor Ort Müll sammeln und andere werfen alles sorglos weg“.

Wie die Swisttalerin mitteilt, ist die unsachgemäße Entledigung von Abfällen nicht nur ein Problem für einzelne Ortschaften: „Ich höre aus allen Teilen der Gemeinde immer wieder Klagen: im Blick auf die schönen Naturzusammenhänge an der Swist, aber ebenso über ‚Müllkippen‘ entlang des Feldbaus und an den kleineren Zufahrtswegen, die mit dem Pkw leicht zu erreichen sind. Von dort aus verteilt sich der Unrat mit seinen Schadstoffen oft ins weitere Umfeld.“

Laut Ilka von Boeselager ist die Problematik in den vergangenen Jahren bereits von verschiedener Seite thematisiert worden, allerdings ohne erkennbare Reaktion der Verwaltung: „Meine Beobachtung ist, dass diese widrige Müllentsorgung eher zunimmt, trotz der unkomplizierten Möglichkeit zur regulären Entledigung über die RSAG in Miel. Die nacheilende Praxis, dass der Bauhof der Gemeinde den ‚wilden‘ Abfall wieder einsammelt, hält da längst nicht mit.“

Um dem Problem beizukommen, fordert die Politikerin, Fahrverbote auf nicht-öffentlichen Wegen von Seiten des Ordnungsamtes konsequent durchzusetzen und den Zugang zu den besonderen Natur-, Aue-, Kultur- und Wasserflächen zu sensibilisieren. Auch müssten Täter, wenn sie eindeutig zu identifizieren sind, zur Verantwortung gezogen werden: „Die wilde Verkippung von Müll, Elektroschrott oder Bauschutt schädigt unsere ganze Gemeinschaft. Die Gemeinde muss dem in Ordnungspartnerschaften – nicht zuletzt mit der Polizei – entgegentreten.“ Ilka von Boeselager kündigt dazu an, von Seiten ihrer Familie selbst auch einen Bürgerantrag zu stellen.

 

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